Hochkönigman Speedtrail 3. Rang Damen

3. Rang beim Hochkönigman

 

Am Samstag, dem 02. Juni 2018 konnte ich bei meinem zweiten Berglauf ein sensationelles Ergebnis erlaufen. Nachdem ich letztes Jahr beim Gmundner Bergmarathon das erste Mal auf den Geschmack von Bergmarathons gekommen bin, blickte ich heuer dem Hochkönigman mit Vorfreude entgegen.

Der Hochkönigman zählt zu einen der größten Trailevents in Österreich, was bei der wunderschönen Bergwelt von Maria Alm / Steinernes Meer und den genialen Tracks nicht verwunderlich ist. Bei einem Starterfeld von 500 Bergläufern in meinem Speedbewerb gelang es mir bei der Damengesamtwertung aufs Stockerl zu laufen und eine der Kronentrophäen zu ergattern. Im Slider oben seht ihr den Verlauf der Strecke. Wie wohl immer bei Bergläufen war es für mich dieses Mal ein auf und ab der Gefühle bzw. der Motivation. Nachdem ich die ersten 500hm durchgelaufen war, meinte ich evtl. zu schnell „angegangen“ zu sein und ich hatte immer die 5 Mädls vor mir im Blick. Die ersten zwei Damen hatten schon einen Abstand herausgelaufen, aber Platz 3 – 5 waren immer in Sichtweite. Nach zwischenzeitlichen Motivationslöchern merkte ich, dass ich noch viel Reserven hatte und lief ab der Hälfte konstant auf dem 3. Platz. Beim letzten Anstieg von 500hm war ich leider allein unterwegs, konnte aber zu den Männern vor mir aufschließen nachdem ich nach dem Konsum von ein zwei Gels wieder neue Power bekam.

Der Trail an sich war technisch deutlich einfacher zu laufen als mein Premiere-Berglauf in Gmunden. Bergab konnte man somit richtig „heizn“, was sehr viel Spaß gemacht hat. Vor allem die letzten 10km (vielleicht auch wegen der Sicherheit aufs Stockerl zu laufen) waren die schönsten. Ich hatte eine super Aussicht runter nach Maria Alm und die Berge in der Umgebung.

Im Ziel erwartete uns alle Trommelgewirbel, ein Band wurde zum Einlauf gespannt und das beste – direkt hinter der Ziellinie erwartete mich der Pool in den ich gleich direkt reinsprang 🙂 In 2.45h hatte ich also die knapp 1500hm und 24 km hinter mich gebracht.

Angie, die ich am Start kennengelernt hatte, erreichte auch ihr persönliches Ziel unter 3h zu bleiben. Happy sprangen wir herum und freuten uns miteinander. Man brachte die Szene sogar in einem Kurzbericht des Salzburger Fernsehens. Schließlich ist das Miteinander und der Spaß an der Sache das Allerbeste am Traillaufen!

Nach ein paar Minuten Verschnaufen, gingen meine Family und ich auf die Strecke des längeren Bjak Marathons, bei dem Mescht teilnahm.

Schon beim Einlauf ins Ziel merkte ich, dass er sich nicht 100% verausgabt hatte und noch sehr leichtfüßig, aber etwas enttäuscht ins Ziel lief. Das Rätsel war schnell gelüftet, als er erzählte sich leider 3x verlaufen zu haben. Dennoch wurde er starker 9. bei den Männern. Eine tolle Leistung von ihm -vor allem auch mental, dass noch ins Ziel gelaufen zu sein nach 46km und 3000hm in 5:22h.

Leider war die Beschilderung wirklich nicht optimal, denn es verliefen sich einige Läufer, darunter auch ich (allerdings nur für ein paar hundert Meter). In dem Sinne die Bitte an die Organisation nächstes Jahr eventuell deutlicher Pfeile und Fahnen zu setzen.

Insgesamt war der Hochkönigman ein 1A Erlebnis bei einem neuen Teilnehmerrekord von 1300 Läufern aus 30 Nationen.

Am nächsten Tag genossen wir noch den Ausblick u.a. auf das Breithorn. Ein Beitrag dazu folgt bald unter „Kronreith Runde“.

Hier ein Pressebericht:

https://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20180604_TPT0009/das-war-der-hochkoenigman-2018-bild

Quelle: https://www.hochkoenigman.run/files/tao/media/details/speed.pdf

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